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Gewächshausheizung – Alle Infos

Für diejenigen, die sehr viel Wert darauf legen, dass ihre Pflanzen gut gepflegt sind, kann der Winter sehr viel Schaden verursachen. Die Temperatur wird kälter, die Pflanzen bekommen wenig Sonne und können in einen sehr schlechten Zustand geraten. Deshalb entscheiden sich viele Hobbygärtner dazu, sich ein Gewächshaus zu kaufen. Somit können sie unterschiedliche Pflanzen anbauen, auch wenn die Saison schon vorbei ist. Dementsprechend kannst auch Du mitten im Winter Tomaten oder Gurken essen. Wenn Du Dich für ein Gewächshaus entscheidest, dann spielt die Gewächshausheizung eine sehr große Rolle dabei. In diesem Ratgeber findest Du alle wichtigen Informationen, die Du bei dem Kauf und der Verwendung einer Gewächshausheizung behilflich sein können.

Vor dem Kauf: Welche Fragen soll man sich stellen?

Unabhängig davon, ob Du ein Hobbygärtner oder ein Profi bist, ist es wichtig, dass du vor dem Kauf einer Gewächshausheizung über bestimmte Fragen nachdenkst. Nur so kannst Du am Ende doch sicher sein, dass du die richtige Gewächshausheizung ausgewählt hast.

Was werden Sie züchten?

Das erste, was Sie tun sollten, ist, sich darüber zu informieren, welche Getreide als Warmblüter und welche als Kaltblüter klassifiziert werden. Falls Du Getreide wie Kopfsalat, Brokkoli und Kohl kultivieren willst, dann brauchst Du keine so starke Gewächshausheizung. Für andere Sorten wie Tomaten, Paprika und Auberginen ist jedoch eine Gewächshausheizung benötigt. In den Wintermonaten werden am besten kühl-wetterreiche Kulturen angebaut. Warm-Wetter-Kulturen werden nicht so erfolgreich wie kältere sein, denn dann muss Deine Heizung härter arbeiten, um das Gewächshaus bei der richtigen Temperatur zu halten. Wenn Du also Pflanzen oder Gemüse züchten willst, dann solltest Du warm-wachsende Pflanzen während der warmen Monate und kühl-wachsende Getreide während der kälteren Monate wachsen lassen. Somit bekommst Du das optimale Ergebnis.

Welche Isolierung braucht man?

Obwohl eine Gewächshausheizung bei kaltem Wetter notwendig ist, ist es wichtig, dass Du ein gutes Modell hast, besonders wenn Du in einem Gebiet mit unzuverlässigem Wetter oder drastischen Temperaturschwankungen lebst. Die Isolierung sorgt dafür, dass die Energiekosten gesenkt werden, so dass Du Dich nicht nur auf Heizgeräte verlassen musst und dass die Anlagen auch in den kältesten Winternächten geschützt sind. Je nachdem, wo Du lebst und was Du tust ist die Isolierung eine ideale Lösung und kann Deine Treibhauseffektenosten bis zur Hälfte schneiden. Diese hoch UV lichtdurchlässige Blase kann in einer Vielzahl von Plätzen in den Gewächshäusern installiert werden, um den Kraftstoffverbrauch, einschließlich Nord- und Süddächer, Endwände, Fußböden, Ausbreitungsbänke und unterhalb der Tischwandflächen stark zu verringern.

Wie viel Wärme benötigt man?

Damit Du am schnellsten herausfinden kannst, welche Gewächshausheizung am besten für Deine Bedürfnisse ist, kannst Du Dich gerne der Anzahl der BTUs (British Thermal Units) bedienen. Diese zeigt Dir dann, wie Du die Gewächshäuser erhitzen musst. Alle Heizgeräte erhalten eine BTU-Bewertung, basierend auf der Wärmemenge, die sie produzieren. Die Menge der BTUs, die Du für das Gewächshäuschen benötigst, kann mit einer Formel durchgeführt werden, die mehrere Faktoren berücksichtigt, einschließlich der Größe, der gewünschten Temperatur und des Wärmeverlusts der Gewächshausabdeckung.

Welche Energiequelle wird benutzt?

Ein weiterer wichtiger zu prüfender Faktor ist, welche Energiequelle Du benutzen wirst. Eine Gewächshausheizung kann durch Elektro-, Erdgas- und Propan aufgeheizt werden. Von der Art der Heizung hängt auch die Art des Gewächshauses ab. Elektrische Heizgeräte sind ideal für kleine Gewächshäuser. Du musst in der Lage sein, eine Stromleitung vom Haus in die Gewächshäuser zu führen, um eine elektrische Heizung zu benutzen. Erdgasheizungen werden nur verwendet, wenn eine Gasleitung direkt zum Gewächshäuschen laufen kann, so dass diese Art von Heizgerät eine effiziente, aber weniger praktische Auswahl ist. Die beliebtesten Arten von Heizgeräten sind mit Propan getankt, weil sie sehr effizient und bequem zu bedienen sind.

Wo soll man die Gewächshausheizung aufstellen?

Die Positionierung einer Gewächshausheizung hängt von einer variablen Position der Lüftungsschlitze oder Klappen, der Höhe oder der Breite des Raumes ab und wo die Wärme geleitet werden soll. Auch die Platzierung von Türen muss berücksichtigt werden. Wenn Du eine Lösung für die eigenen Bedürfnisse suchst, dann kannst Du Dir gerne verschiedene Möglichkeiten im Internet anschauen, sodass Du eine gute Auswahl am Ende treffen kannst.

Welches Zubehör wird benötigt?

Es gibt mehrere Zubehörteile, die auf dem Boden installiert werden können. Umwälzventillatoren können viel helfen. Thermostate sind auch ein wichtiges Hilfsmittel bei einer Gewächshausheizung. Dies ist der Schlüssel, wenn Du Deine Pflanzen kontrolliert wachsen lassen willst. Ein weiteres Zubehör, das nützlich ist, ist das Heizungssystem-Kit. Dieses System erhöht das Wachstum und reduziert die Produktionszeit. Es ist ideal für die Vermehrung der Topfpflanzen und kann auch die Heizkostenrechnung erniedrigen.

Tipps und Tricks für eine gute Gewächshausheizung

Nachdem Du also eine Gewächshausheizung gekauft hast, dann solltest Du auch wissen, welche Sachen Du beachten musst, um am Ende das beste Resultat zu bekommen. Hier werden Dir also die 10 wichtigsten Hinweise präsentiert, damit Du einen besseren Überblick haben kannst.

1. Isolieren Sie die Gewächshausheizung mit einer Luftpolsterfolie

Eine Schicht der Luftblasenverpackung verringert Hitzeverlust und blockiert eisige Winterentwürfe. Dank der Isolierung werden die Pflanzen auch vom UV Licht geschützt und lassen also nur gutes Licht hinein. Deshalb ist es sehr wichtig, diesen Schritt zu erfüllen.

2. Investiere in eine Treibhausheizung

Elektrische Heizlüfter sind ideal, wenn Du eine Stromversorgung in der Nähe hast. Heizlüfter sind besonders gut für die Bewegung der Luft, womit sie das Risiko von Krankheiten verringern . Wenn Du aber über keine Stromversorgung in der Nähe verfügst, dann ist eine Paraffinheizung eine bessere Auswahl.

3. Verwende Thermostaten für die Gewächshausheizung

Du kannst Geld und Energie sparen, indem Du nur Gewächshäuser heizst, wenn es nötig ist. Die meisten elektrischen Treibhausheizungen kommen mit einem eingebauten Thermostat, so dass Du die Treibhausheizung selber kontrollieren kannst, je nach Bedürfnis.

4. Wähle die richtige Temperatur für die Gewächshausheizung

Die meisten Pflanzen benötigen keine tropischen Bedingungen, so dass Du keine Energie oder großes Geld für die Aufrechterhaltung höherer Temperaturen als Ihre Pflanzen benötigen. Mit einer Mindesttemperatur von 2C kann eine gute Umgebung für die Pflanzen erreicht werden. Die meisten zarten Pflanzen wie Pelargonien, halb winterharte Fuchsien und Zitrusbäume werden mit einer Mindesttemperatur von 7C glücklich sein. Dies ist auch eine gute Temperatur, wenn Du die jungen Pflanzen, die erst wachsen sollen, schützen willst. Für wirklich empfindliche Arten wie Sundaville und andere Wintergartenanlagen kannst Du die Temperatur auf eine Temperatur von 13C erhöhen.

5. Verwenden Sie ein Thermometer für die Gewächshausheizung

Du solltest ein gutes Thermometer mit maximalen und minimalen Messwerten kaufen, und es täglich überprüfen. Indem Du die Lufttemperatur im Auge behältst, kannst Du die Gewächshausheizung effizienter nutzen und sie bei Bedarf anpassen.

6. Heizkörper bei der Gewächshausheizung sorgfältig positionieren

Elektrische Heizlüfter sind am besten in einer offenen, zentralen Stelle positioniert. Du solltest vermeiden, dass die Heizung mit Wasser in Berührung kommt. Wenn nötig, musst Du die Gewächshausheizung leicht anziehen, um den Luftstrom über die Pflanzen, die in der Nähe stehen, zu lenken. Dies wird verhindern, dass ihr Laub durch den Fluss von warmer Luft getrocknet wird.

7. Du solltest nur die Fläche heizen, die Du brauchst

Heizung ein großes Gewächshauses kann teuer und verschwenderisch sein, wenn Du nur ein paar empfindliche Pflanzen züchten willst. Du solltest sie dann gruppieren und in eine feste Plexiglas-Trennwand stellen, sodass der Innenraum in kleinere Bereiche aufgeteilt wird, die wirtschaftlicher erwärmt werden können. Somit kannst Du nur einen Teil erwärmen, wobei der andere kalt bleibt. Somit kommt es zum Sparen von Energie und Geld.

8.Gartenbau-Fleece bei der Gewächshausheizung verwenden

Bei extra kalten Nächten eine Schicht oder zwei von Gartenbau-Fleece wird mehrere Grade und mehr Schutz für die Pflanzen bieten, sodass der Thermostat nicht notwendig wird. Die Grenze mit dem Boden kann auch durch eine praktische Fleece-Schicht geschützt werden. Tagsüber solltest Du aber diese Schichten entfernen, damit genügend Licht zu den Pflanzen kommen kann.

9. Ventilieren ist ein Muss

Ein Nachteil der Gewächshausheizung ist das Problem der erhöhten Luftfeuchtigkeit. Gute Belüftung ist wichtig, um die Ausbreitung von Pilz und Krankheiten zu verhindern und eine gesunde wachsende Umwelt zu schaffen. Wenn Du jeden morgen den Innenraum belüften und mit der Bewässerung der Pflanzen sparsam umgehen, dann kann Pilz beseitigt werden. Du kannst die Kondensation durch das Öffnen der Gewächshausentlüftungen an warmen sonnigen Morgen beseitigen. Danach musst Du sie nur vor Sonnenuntergang schließen, und schon bekommst Du den besten Effekt.

10. Erwärmte Ausbreitung bei einer Gewächshausheizung

Sehr wichtig ist es, dass Du in einen beheizten Propagator investierst, um den Samen beim Keimen zu helfen. Ein Propagator kann für eine kleinere Fläche genug sein. Beheizte Vermehrungsmatten eignen sich auch zum Wurzeln von Stecklingen und halten die Keimlinge nach der Keimung warm. Somit kannst Du sehr leicht zu dem gewünschten Ergebnis kommen.

Was sollte man beim Kauf einer Gewächshausheizung beachten?

Das wichtigste Kriterium bei der Auswahl einer Gewächshausheizung ist die zu wärmende Grundfläche. Von der Größe der Grundfläche hängt sehr vieles ab. Wenn Du also nur wenige kleinere Pflanzen züchten willst, dann solltest Du Dich lieber für ein kleineres Modell entscheiden, das den Bedürfnissen passt. Ein großes Modell würde zu viel Energie verwenden, obwohl Du es nicht brauchst. Bei der Gewächshausheizung ist auch wichtig zu wissen, dass man Energie sparen kann. Deshalb sollte man sich vor dem Kauf erkundigen, welches Modell für welche Größe der Grundfläche geeignet ist.

Des weiteren solltest Du vor dem Kauf wissen, ob Du Gas oder Elektrizität für die Gewächshausheizung gebrauchen wirst. So kannst Du Dich dann auf bestimmte Modelle fokussieren Nebenbei ist die Materialverarbeitung wichtig. Die Dicke des Glases sollte genügend sein, um auch starke Kälte auszuhalten. Nebenbei sollte auch die Konstruktion für Stabilität sorgen, denn nur so können die Pflanzen auch bei starkem Wind sicher sein. Außerdem ist auch der Hersteller sehr wichtig bei der Auswahl der Gewächshausheizung. Du solltest immer einen bekannten und renommierten Hersteller wählen, der Dir dann eine Garantie geben kann. Falls etwas mit der Gewächshausheizung schief geht, dann kannst Du Dich gerne an den Service wenden. Sie können Dir dann Ersatzteile geben oder auch einen Rat anbieten, wie Du das Problem selber lösen kannst.

Vorteile bei einer Gewächshausheizung mit Strom

Wenn Du keine Entscheidung treffen kannst, welche Art der Gewächshausheizung Du auswählen solltest, dann ist die Gewächshausheizung mit Strom die beste Variante. Wieso? Hier wird Dir eine Liste der Vorteile gegeben, die Dir dann hoffentlich bei der Entscheidung helfen kann.

-Bei der Heizung mit Strom gibt es einen geringeren Installationsaufwand, da die mobilen Einheiten einfach an das Stromnetz angeschlossen werden sollen. Somit spart man sehr viel Zeit und erledigt die Arbeit sehr schnell.

-Bei dieser Heizung ist auch der finanzielle Anschaffungs- und Instandhaltungsaufwand geringer als bei den anderen Heizungsarten. Die Qualität dieser Heizungssysteme kostet viel weniger als die anderen, wobei sie sehr gut und empfehlenswert ist. Somit gebrauchst Du kein großes Geld, um sich eine solche Heizung zu leisten.

-Die Heizgeräte in der Gewächshausheizung können für eine längere Zeit alleine arbeiten, ohne dass Du sie beaufsichtigen musst. Somit kannst Du dann deine anderen Jobs erledigen und nur jede paar Stunden prüfen, ob alles gut läuft.

-Der Brennstoff ist nicht notwendig und muss nicht nachgefüllt werden, da die Heizung ständig an den Strom angeschlossen ist.

-Die ganze Grundfläche wird wegen der platzsparenden Bauart genutzt

-Die Wärmeerzeugung ist abgasfrei.