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Ein Foliengewächshaus verlängert die Garten-Saison

Gartenarbeiten gehören zu den sehr beliebten Freizeitbeschäftigungen in Deutschland. Nirgendwo sonst kann man den Alltagsstress und alle weiteren Sorgen vergessen. Immer mehr Hobbygärtner schätzen die Früchte Ihres eigenen Gartens, um sich gesund und ausgewogen zu ernähren. Ernte-frische Radieschen, knackige Salatköpfe und leckere sonnengereifte Tomaten, direkt vom Strauch auf den Teller. Nirgendwo gibt Gemüse so frisch wie aus dem eigenen Garten. Wer seinen Speisezettel erweitern möchte, und über die eigentliche Saison hinaus ernten will, hat bald den Wunsch ein eigenes Foliengewächshaus kaufen zu wollen.
Viele Gemüsesorten, die sehr geschätzt sind lassen sich im Freiland nicht ziehen.

Darunter sind: Auberginen, Tomaten und Paprika. Sie müssen bereits im Winter ausgesät werden. Die jungen Pflanzen lieben Wärme und brauchen besonders viel Licht. Diese Bedingungen kann nur ein Gewächshaus bieten. Ab Mitte Mai können die jungen selbst herangezogenen Pflanzen im Garten ausgepflanzt werden und reifen dann weiter heran. Ein klassisches Gewächshaus aus Glas ist jedoch sehr kostspielig. Deutlich günstiger ist ein Foliengewächshaus.

Was ist ein Foliengewächshaus?

Das Foliengewächshaus dient zur Aufzucht empfindlicher Pflanzen, die vor altem vor Regen und warm gehalten werden müssen, um zu gedeihen. Hobbygärtner finden in Gartencentern, Baumärkten und diversen Gewächshäuser in unterschiedlichen Abmessungen. Es ist ein Gestänge aus Metall, das wie ein Steckkasten zusammengesteckt wird.

So wird die Grundkonstruktion für das Folienzelt erschaffen. Über diese Konstruktion wird dann Folie gespannt. Die Folie wird bei manchen Qualitäten mittels eines Gitternetzes stabilisiert. Folienzelte sind oft in Form eines Iglus, aber auch in Hausform mit spitzem Dach anzutreffen. In der kühleren Jahreszeit bietet ein Wärmestau im Folienzelt den Pflanzen die benötige Wärme, die sie für ihr zum Wachstum brauchen. Im Sommer kommen im Folienzelt sehr hohe Temperaturen auf, daher ist eine gute Lüftung wichtig. Die Folie hat meist Öffnungen für Fenster, die mit Druckknöpfen oder mit Bändern verschlossen werden. Die Tür des Foliengewächshauses wird meist mit einem Reißverschluss geschlossen.

Vorteile von einem Foliengewächshaus

Für ein Foliengewächshaus benötigt man keine Baugenehmigung wie bei dem aus Glas. Allein der Bau des Fundaments eines Glashauses kostet viel Geld. Mit einem Foliengewächshaus, sind Sie flexibel. Das Folienzelt kann schnell und einfach aufgebaut werden, um es woanders wieder aufzubauen.

So sparen Sie sich den aufwendigen kraftraubenden Austausch der Muttererde im Gewächshaus. Da man die meisten Pflanzen erst nach mehrjähriger Pause am gleichen Standort erneut angebaut werden können, denn Pflanzenkrankheiten und Parasiten können sich ausbreiten und die Nährstoffe sind aufgebraucht.
Foliengewächshäuser sind im Preis deutlich günstiger als jene aus Glas. Die Folie hält unter guten Bedingungen einige Jahre. Ein Glasgewächshaus hält natürlich länger, wenn nicht in einem Jahr Stürme und Hagel teuere Schäden verursacht. Das Glasgewächshaus benötigt viel mehr Pflege als eines aus Folie. Bereits kurze Zeit nach dem Aufbau wird das Glas grün und muss mit viel Mühe gereinigt werden, sonst kommt nicht ausreichend Sonnenlicht hindurch. Bei einem Foliengewächshaus stellt sich diese Frage nicht.

Wichtige Überlegungen vor einem Kauf

Wer sich für ein Foliengewächshaus interessiert, sollte folgende Überlegungen anstellen:
1. Welche Pflanzen will ich anbauen?
2. Für wie viele Pflanzen soll das Gewächshaus Platz bieten.
3. Für Tomaten und Gurken ist es sinnvoll, zwei kleine Foliengewächshäuser anzuschaffen, denn man muss wissen, dass sich Tomaten mit Gurken nicht vertragen. Sie müssen daher getrennt angepflanzt werden.
4. Eine gute Belüftung ist wichtig, daher sollte ein Hobbygärtner beachten, dass die Folie unten an die Seiten des Gewächshauses hochbindbar ist und dass das Gewächshaus über Fenster verfügt. Beim Kauf von einem Foliengewächshaus sollte der Gärtner auch darauf achten, ob er die passende Ersatz-Folie nachkaufen kann.

Worauf sollten Sie achten, wenn Sie ein Foliengewächshaus kaufen?

Fertige Foliengewächshäuser sind in unterschiedlichsten Formen und Maßen im Handel erhältlich. In den letzten Jahren wählen Hobbygärtner immer öfter Tomatengewächshäuser. Dieses sind kleine Gewächshäuser worin wenige Tomatenpflanzen gut geschützt vor Regen heranwachsen. Auf diese Weise bleiben sie länger gesund und kräftig. Um die Ernte von niedrigen Radieschen oder Salat zu verfrühen, benutzt man einen einfachen Folientunnel. Hierbei wird die Folie mittels bogenförmigen Streben festgehalten, welche einfach in die Erde versenkt werden. Nachdem die Saat im Boden eingebracht ist, ziehen Sie Folie darüber und beschweren sie mit Erde an den Rändern. Die flache Bauform kann selbst heftigem Wind standhalten. Schon die ersten Sonnenstrahlen sorgen im Frühjahr dafür, dass junge Pflanzen in einem günstigen Mikroklima gut gedeihen.
Natürlich sind auch Foliengewächshäuser im Handel in denen im Stehen bequem gearbeitet werden kann. Diese Gewächshäuser kann man als Bausatz kaufen und kann so eines mit geringem Arbeitsaufwand im Garten errichten. Anfangs wird das Gerüst nach einem Stecksystem aufgestellt und sorgt für einen sicheren Halt der Folie. Zum Schluss wird die bereits hausförmig vorgeformte Folie über das Gestänge gezogen. Sollte die Haube verwittern und nach mehreren Jahren der Nutzung Schäden bekommen, können Sie einfach eine Ersatzhaube besorgen und darüber ziehen.
Bei einem Kauf achten Sie also auf folgende Kriterien:
• die Größe
• der Verwendungszweck
• das Material des Gerüstes
• das Material und die Beschaffenheit der Folie
• gibt es die Folie zum Nachkaufen
• die Form
• ist ausreichend Belüftung vorhanden

Foliengewächshäuser die den Praxistest bereits bestanden haben!

Für die Anzucht von jungen empfindlichen Pflanzen eignet sich das Tunnel-Gewächshaus von CRAVOG optimal. Mit der Grundfläche von 6 Quadratmetern bietet der Tunnel Kleingärtnern ausreichend Platz. Seine Höhe beträgt 1,90 m, sodass der Gärtner sich bewegen und arbeiten kann. Als Basis hat dieses Gewächshaus ein stabiles Gerüst aus rostfreiem, stabilem Stahl. Darüber zieht man die Haube, eine grüne Gitterfolie. Dieses Material aus Kunststoff ist besonders stabil und UV-Strahlung kann hindurch passieren, die Pflanzen zum Wachstum brauchen. Auch stärkere Stürme übersteht dieser Folie gut. Hobbygärtner, die ihre Erfahrungen mit dem Foliengewächshaus erst mal sammeln wollen, sind mit dem günstigen Folientunnel von MultiDepot auf der richtigen Seite. Grün lackierte Bögen mit einer Länge von ca. 120 cm und einer UV-durchlässigen Folie für die Fläche von 1,80 m x 3,00 m bilden das Gewächshaus.

Was kann man in ein Foliengewächshaus anpflanzen?

Das Foliengewächshaus ist der ideale Ort um empfindliche Gemüsesorten wie Auberginen, Tomaten, Gurken oder Paprika zu ziehen. Diese Pflanzen lieben Wärme und mögen den Regen nicht. Tomaten zum Beispiel können im Regen schnell Braunfäule bekommen, dann sterben die Pflanzen frühzeitig ab. Selbst Gurken sind sehr empfindliche Pflanzen. Das Foliengewächshaus schützt die Pflanzen und sorgt dafür, dass die Ernte der Früchte früher erfolgen kann, die Ernteperiode wird damit aber auch verlängert. In einem Foliengewächshaus können unter anderem Jungpflanzen wie Salat, Kohl, Bohnen, Porree, vorgezogen werden, bevor sie ins Freie ausgepflanzt werden.

Ab wann nutzt man ein Foliengewächshaus?

Da die Folie des Foliengewächshauses nicht voll witterungsbeständig ist und ein Foliengewächshaus nicht die Wärme bieten kann, wie es das ein Gewächshaus aus ein Glas-Kunststoff-Kombination tut, sollte ein solches leichtes Foliengewächshaus nicht vor dem Ende des Monats März eingesetzt werden. Es ist empfehlenswert, die Folie von einem Foliengewächshaus im Herbst zu entfernen, um sie im Frühjahr wieder aufzuziehen, damit die Folie vor Schnee geschützt wird.

Der Aufbau eines Gewächshauses mit Folie

Ein Gewächshaus kann einfach aufgebaut werden, die Aufbauanleitung ist penibel zu beachten. Zuerst steckt man das Metallgestänge zusammen. Damit kann das Gewächshaus aus Folie bei starken Wind nicht einfach wegfliegen. Die Metallkonstruktion wird mit Metallhaken im Erdreich festgemacht oder an benachbarte Pfähle bzw. Bäume festgebunden. Ist die Metallkonstruktion befestigt, wird die Folie darüber gezogen. Dann wird sie mit einer Schnur oder Bändern festgebunden.

Ein gebrauchtes Gewächshaus aus Folie kaufen?

Ein gebrauchtes Foliengewächshaus lohnt sich nicht. Die Metallkonstruktion kann verbogen oder verwittert sein, weil sie durch den wiederholten Auf- und Abbau gelitten haben könnte. Die Folie ist häufig bereits beschädigt und hält meist bei einem älteren Foliengewächshaus nicht länger als eine Saison. Auch besteht bei dem gebrauchten Gewächshaus immer die Gefahr, dass Sie passende Ersatz-Folien nicht mehr nachkaufen können. Foliengewächshäuser sind preiswert, daher ist es sinnvoll sich ein neues Foliengewächshaus anzuschaffen.